Aktuelles im Mehrgenerationenhaus

Frühlingsmodenschau im Mehrgenerationenhaus

Die Trendfarbe dieses Sommers ist Orange, sagen die Mode-Experten in Paris. Ansonsten Pastelltöne und luftige Kleider.  Aber was trägt die Frau im Spreewald? – Anregungen dazu gab es m Donnerstag, dem 30.4.2015, während einer Modenschau  im Mehrgenerationenhaus des Arbeiter-Samariter-Bundes. Die Firma Dieter Sämann „Mode Service“ hat neue Modelle vorgestellt und zum Verkauf eingeladen. Die Auswahl war groß, und der Nachmittag verging wie im Flug.

Das große Krabbeln der kleinen Leute

Das MGH bietet viel Platz zum Krabbeln und Kennenlernen.

Die zehn Monate alte Lara nimmt dem etwas jüngeren Benjamin einen Ball aus der Hand und kullert ihn zur 7 ½ Monate alten Emely. Die guckt ganz verschüchtert und weiß erst nicht, was sie machen soll. Dann streckt sie ihre Hand aus und versucht, den Ball zu greifen.  „Bravo!“, ruft Emelys Mutti Peggy. „Das hast du gut gemacht, Emely.“  Auf spielerische Art und Weise und in relativ ruhiger Umgebung können sich die Babys auf andere Gleichaltrige einlassen. „Wir hätten sonst kaum die Möglichkeit dazu.“, freut sich Nancy Gnädig, Laras Mutter. „Viele wachsen nun mal als Einzelkind auf, da ist es schön, regelmäßig hier bei den Treffen im Mehrgenerationenhaus jemanden fragen zu können.“  Nancy Gnädig ist übers Internet auf die Krabbelgruppe im ASB-Mehrgenerationenhaus aufmerksam geworden. Seitdem sie regelmäßig die Treffen besucht, schläft ihre Lara in der jeweils folgenden Nacht durch. Denn für die Kleinen ist das alles natürlich sehr aufregend. Birgit Fechner ist mit ihrem Pflegekind Jerome da. Jerome ist schon 15 Monate alt und kann ganz schön Radau machen, wenn er nicht bekommt, was er will. Aber Birgit Fechner, die selbst schon Oma von sieben Enkeln ist, zeigt sich konsequent: „Er muss lernen zu teilen. Im September soll Jerome in die Krippe gehen, da ist es hervorragend für ihn, hier jetzt schon mit anderen Kindern darauf vorbereitet zu werden.“

Gerade die ersten Monate mit einem Säugling können ganz schön anstrengend sein für die Eltern. Ruhezeiten und Erholungsphasen gibt es eigentlich gar nicht mehr. Deshalb genießen es die jungen Mütter – Väter lassen sich leider höchst selten blicken – mal mit anderen zu plauschen, Unsicherheiten auszuräumen und sich zu vergewissern: Den anderen geht es ganz ähnlich wie mir! „Eigentlich kann man nichts falsch machen“, so Katrin Graßmann aus Lübben, „oft sind die Entscheidungen aus dem Bauch heraus die richtigen!“  Benjamins Mutter bestätigt das. Sie hat insgesamt vier Jungs und schon viel Erfahrung sammeln können, die sie in der Krabbelgruppe gern weitergibt. Die Krabbelgruppe trifft sich immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr im Mehrgenerationenhaus in der Lübbener Gartengasse.

Rheumaschmerzen einfach wegtanzen

Tanztherapeutin Erika Köhler und ihre Gruppe in Aktion.

Arthrose an den Gelenken, Weichteilrheuma oder Kollagenosen, also Bindegewebsrheuma, die Krankheit Rheuma hat viele Gesichter. Allen gemein ist, dass die Beweglichkeit der Gelenke immer mehr eingeschränkt wird, dass der Körper nicht mehr so funktioniert, wie er sollte.

Nicht damit zufrieden geben! Gerade wenn die Bewegungsfähigkeit des Körpers beeinträchtigt ist, neigen viele Betroffene dazu, sich zurückzuziehen. „Aber genau das ist falsch!“, erklärt Erika Köhler von der Rheuma-Liga Lübben. Die Rentnerin ist selbst vor sechs Jahren an einer seltenen Form von Rheuma erkrankt. Sie ließ sich zur Tanztherapeutin ausbilden und vermittelt seitdem Abwechslung und neue Lebensfreude. Diese Tanzkurse werden von ihr ehrenamtlich im Mehrgenerationenhaus des Arbeiter-Samariter-Bundes Lübben in der Gartengasse betreut. „Wir schätzen das sehr, dass der ASB uns Räume zur Verfügung stellt. Denn die Patienten brauchen einen Anlaufpunkt. Und wir Therapeuten auch, damit wir kontinuierlich mit den Betroffenen arbeiten können.“, lobt Erika Köhler die Kooperation mit dem ASB.

Bewegung hilft wirklich Wer die Diagnose Rheuma bekommt, hat die Chance, die Krankheit wenigstens etwas aufzuhalten, und zwar mit Bewegung. Der Arzt kann den Patienten Reha-Sport verschreiben, also ein Funktionstraining, das von ausgebildeten Therapeuten wie Ute Ernst und anderen Leitern in Lübben durchgeführt wird. Selbst in der Urlaubszeit bietet  Tanztherapeutin Erika Köhler wöchentlich eine Stunde rhythmische Bewegung an. „Einige Übungen passieren im Sitzen, viele auch im Stehen zur Musik. Das bringt mir sehr viel, da die Gelenke wieder beweglich werden.“, freut sich Sigrid Kalz. Sie kommt regelmäßig montags zum Rheumasport ins Klinikum. Die 72-Jährige Getraud Göcht ist seit letztem Jahr dabei. Auch sie ist begeistert von dem Angebot: „Es geht ja überhaupt nicht darum, komplizierte Tänze einzustudieren, sondern einfache Schrittfolgen, die jeder schnell beherrscht.“

Auch Männer machen mit Die älteste Teilnehmerin ist über 80 Jahre alt. Hans-Jürgen Stolt aus Krausnick dagegen ist um einiges jünger. Er ist der einzige Mann in der Runde. Aber natürlich sind Männer vom Rheuma ebenso betroffen wie Frauen. „Auch Gesunde können bei uns mitmachen“, lädt Erika Köhler ein. „Wir haben auch Teilnehmer, die nicht an Rheuma erkrankt sind. Bewegung ist im Alter immer gut und hält fit.“

Singende Samariter suchen Sänger!

Singen ist die einfachste Art  des Musizierens, denn das benötigte tragen wir jederzeit mit uns herum. Schon die Steinzeitmenschen haben gesungen, um sich gegenseitig Mut zu machen, sich zu beruhigen, um zu überleben. Hat die Wissenschaft herausgefunden!

Eins ist klar – Singen macht einfach Spaß! Den besten Beweis dafür liefern die „Singenden Samariter“ vom ASB Lübben. Frühlingslieder sind natürlich gerade besonders gefragt, aber zum 242 Lieder umfassenden Repertoire gehören auch Volkslieder, die zu anderen Jahreszeiten gesun-gen werden, witzige Lieder wie „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ oder „Ein bisschen Frieden…“ – also Schlager.

„Wir singen das, woran wir selbst Freude haben, und da gehören auch Schlager dazu.“,  erklärt Chorleiter Klaus Hoffmann. Seit 12 Jahren hält er ehrenamtlich die Sängerschar beisammen, die  leider momentan nur aus Frauen besteht. Immer montags, 15 Uhr, wird im ASB-Mehrgenerationenhaus in der Gartengasse geprobt.  Und da es sich mit einer Instrumentalbegleitung gleich um ein paar Klassen besser anhört, darf die Gitarre von Helga Thielsch nicht fehlen. Waltraud Hoffmann kümmert sich um alles Organisatorische, zum Beispiel um  Auftritte in Heimen vor Kranken und Alten. „Sobald gesungen wird, liegt eine ganz bestimmte Spannung in der Luft. Es ist einfach ein schönes Gefühl, anderen eine Freude zu bereiten mit unseren Liedern“, findet Doris Ehrlich. Sie ist von Anfang an dabei, ebenso wie Christa Meißner oder Christiane Komorowski. Letztere zog vor 12 Jahren aus Berlin nach Lübben und hatte Anschluss gesucht, um in der Freizeit einfach mit anderen etwas Sinnvolles unternehmen zu können. „Ich habe es nicht bereut!“, sagt Christiane Komorowski. Ute Behrendt singt erst seit zwei Jahren mit: „Klar, manchmal muss ich mich aufraffen, damit ich auch wirklich zur Probe gehe. Aber dann, hinterher, war es wieder so schön! Das Singen ist für mich wie Physiotherapie, es tut dem Körper einfach gut.“

In der Tat sorgt das Singen für ein größeres Lungenvolumen. Durch das konzentrierte Atmen wird das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt, und letztlich ist Singen auch ein besonderes emotionales Erlebnis. – Wer sich selbst davon überzeugen möchte, ist immer gern gesehen: montags, 15 – 16.30 Uhr, im Mehrgenerationenhaus des Arbeiter-Samariter-Bundes Lübben, Gartengasse 14. 

Flohmarkt

Flohmarkt März 2015
Pullover und Jacken waren besonders gefragt bei den Besuchern.

Pullover, Jacken, Hosen und Strümpfe für die Null- bis Fünfjährigen waren auf dem Kindersachen-Flohmarkt am Sonnabendnachmittag, dem 21. März 2015, besonders gefragt. Denn gerade wenn die Knirpse demnächst in den Kindergarten wechseln, können sie gar nicht genug robuste Kleidung haben. Der Kindersachen-Flohmarkt im Mehrgenerationenhaus  des  Arbeiter-Samariter-Bundes Lübben ist inzwischen eine richtige Tradition geworden. „Wir erheben ja keine Standgebühr“, so Cornelia Freihoff-Elß.  „Das hat sich offensichtlich herumgesprochen. An den elf Ständen gab es eine Riesenauswahl an  Schuhen, Kleidung und Spielzeug.“  Begehrt waren auch Fahrräder und Helme dazu. Der nächste Kindersachen-Flohmarkt findet  im Sommer statt, dann wieder draußen im Hof des Mehrgenerationenhauses in der Gartengasse.

Frühlingsgrüße zum Frauentag

Blumen gehören natürlich zum Ehrentag unserer Frauen.
Blumen gehören natürlich zum Ehrentag unserer Frauen.

Auch in diesem Jahr haben die Mitarbeiter unseres Mehrgenerationenhauses Lübbener Frauen und Mädchen zu einer Frauentagsfeier eingeladen. Mehr als 30 sind der Einladung gefolgt und verlebten einige schöne Stunden bei Kaffee und Kuchen.  Liebevoll umrahmt wurde der Nachmittag von den „Singenden Samaritern“, die stimmungsvolle Frühlingslieder zum Besten gaben. Die Sehnsucht nach Sonne und der grünenden Natur lässt sich mit Liedern wohl am besten ausdrücken.  Viel Beifall erhielt der Leiter unserer ASB-Singegruppe, Herr Hoffmann, für sein Solo! Zwei der Sänger wagten dann zu einem humorvollen Lied sogar ein Tänzchen. Vielen Dank an alle, die diesen erlebnisreichen Nachmittag ermöglicht haben!